Startseite Archiv



Tränenblind irre ich umher
durch eine Welt, die so schön sein könnte
durch schwarze Nebel der
Trauer
Verzweiflung verfolgt uns
diese düstere Gestalt
das Nichts liegt vor uns
wie eine Mauer aus Träumen
Hoffnungen
weit unerfüllt
Enttäuschung mit jedem Schritt, den
wir gehen
von einer Pfütze voll Blut
zur anderen
wir mordeten uns selbst
und verdammt sind wir zum
Leben
auf der Suche nach dem Weg
traf ich dich

Wer bist du?

Desperatio!
Lass mich gehen.
nur weiß ich nicht wohin
der Weg liegt verschwommen
im Meer
unserer Tränen
gefüllt durch die noch nicht errungene
Niederlage

wo kommen wir hin?
wo kommen wir an?
ist das der Sinn
- der Sinnlosigkeit
in einer Welt, die könnte
sein ....... so schön
hätte ich gesehen
wer ich bin
und zum wir führt der Tod
als Teil des Lebens
wir irren durch die Zeit
die uns gegeben scheint
und noch suche
....... ich
der Weg überschwemmt
vom Blut der anderen
die wir mitnahmen
wohin?
9.8.06 23:34


Eine Person fragte mich einst, ob ich nicht wisse, dass Feuer oft mit Feuer bekämpft wird. Ich verstand damals nicht sofort, was er damit sagen wollte. Inzwischen weiß ich es nur zu gut.
Aber man lernt nie aus. So musst ich heute fest stellen, dass mit Feuer auch ganz andere Dinge bekämpf, bzw. vernichtet werden können. Erinnerungen zum Beispiel: Man zündet sie an, Erinnerungen in Form von Briefen, von Gedichten, und sieht, wie sie langsam ihre Farbe verlieren, ihre Bedeutung. Natürlich kann ein ritueller Akt, wie das Verbrennen alter Erinnerungsstücke nicht alles auslöschen, was einen lange verfolgt hat. Man wird weiter daran zu kauen haben. Doch zumindest offiziell, für sich selbst, hat man mit diesem Teil des Lebens abgeschlossen.
11.8.06 15:35


 [eine Seite weiter]






Gratis bloggen bei
myblog.de